Viel Sport und Natur bei der Fahrt nach Kroatien

Phillip Diedrich und Samuel Kronschnabel (beide Q11) berichten von der Studienfahrt nach Kroatien

„Am Sonntag, den 14. Juli 2019, trafen wir, 35 Schüler aus der Q11, uns gemeinsam mit unseren Lehrern, Frau Oberneder und Herrn Paßreiter, an der Bushaltestelle in Niederalteich, um von dort die Reise nach Biograd na Moru, Kroatien, anzutreten. Ohne größere Verzögerung konnten alle das Gepäck sicher verstauen und in den Bus einsteigen. Nach kurzer Zeit kamen auch unser Busfahrer Herbert und seine Frau Maria (Fahrerwechsel) nach, um uns sicher bis in die frühen Morgenstunden ans Ziel, das Camp Soline, zu befördern. Nachdem wir endlich unsere Bungalows bezogen hatten, genossen alle den restlichen Tag am Meer und so ließ man den Tag mit einem 3-Gänge Menü beim Abendessen ausklingen.

Am Dienstagmorgen traf man sich wieder in den Essensräumen des Restaurants, um gut gestärkt in den Tag und vor allem die anstrengende Rafting-Tour anzugehen.

Nach dem Frühstück konnte man noch kurz sein Gepäck für den Ausflug packen, um sich dann direkt auf den Weg zum Bus zu machen. Nachdem alle vollzählig erschienen sind, machten sich alle auf eine zweistündige Anreise bereit. Um die Zeit zu überbrücken, nutzten viele der Schüler die Fahrt, um den Schlaf einzuholen, welchen sie am vorigen Tag verloren hatten. Letztendlich kam man an der Einstiegsstelle des Flusses an. Daraufhin haben uns die Guides in Teams eingeteilt und so startete man auch direkt die Tour. Durch viele Engpässe und schnelle Wasserverläufe brachte uns der Guide zu einer Klippe, von der auch die meisten Schüler ins kalte Nass gesprungen sind. Nach einer kurzen Pause griffen alle Teams den letzten Teil der Tour an. Nach circa zweieinhalb Stunden kam man sicher an der Ausstiegsstelle an und machte sich dann direkt auf den Weg ins Camp zurück. Um 17.00 Uhr kam man dann ziemlich erschöpft wieder an und dort stellten uns die Lehrer frei, wie wir nun unsere Freizeit gestalten wollten. Die Lehrer boten auch an, wieder, wie am Vortag, ans Meer zu gehen und zu schwimmen. Dieses Angebot wurde, wie zu erwarten, durch die meisten Schüler wahrgenommen und somit hatte man am Meer viele nette Gespräche und viel Spaß. Mit einer leckeren Mahlzeit wurde der Tag perfekt abgerundet.

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück auf den Weg zum Canyoning. Nachdem man am Anfang der Tour angekommen ist, wurden alle mit Neoprenanzügen und der passenden Schutzkleidung ausgestattet. Als man somit perfekt geschützt und gepolstert war, wurden alle mit einem Van zu der Einstiegsstelle gebracht. Aufgeteilt in kleine 10er-Gruppen, machte man sich bereit, um in den Fluss einzusteigen. Durch die Strömung des Flusses war es kaum nötig zu schwimmen und so konnte man die unglaubliche Kulisse der Klippen und Felsen betrachten. Auch wurde an besonders schönen Orten geklettert und von kleinen Klippen gesprungen. Außerdem gab es noch Höhlen und Flussengpässe, durch die man sich „quetschen“ musste, um sicher ans Ziel gelangen zu können. Erschöpft machte man sich dann mit einer leichten Verspätung zurück zum Camp. Wie schon die letzten Tage gab es abschließend ein leckeres Abendessen.

Nach dem Essen gab es noch ein kleines Highlight: Die Jungs trafen sich noch zu einem kleinen Volleyball-Turnier. An den Start gingen das Team United Party People und das heißbegehrte Team Gicht. Das Team UPP schied leider schon in der Vorrunde aus, jedoch schaffte es Team Gicht sogar bis ins Finale und wurde auch tatkräftig von den Mitschülern unterstützt. Aber wie es der Tag so wollte, hatte man kein Glück und verlor gegen ein unfair aufgestelltes Team. Alles in allem war es ein gelungener Tag.

Am folgenden Tag machte man sich nach dem Frühstück mit schmerzenden Knochen auf zum Krka Nationalpark. Der Rundgang begann in eigenen Gruppen und man staunte nicht schlecht, als man viele Fische, das klare Wasser sowie die zahllosen Wasserfälle bestaunen konnte. Auf der anderthalbstündigen Reise durch den Wald machte man zuvor noch ein schönes Gruppenfoto auf einer steilen Felswand. Bevor wir zurückfuhren, machten wir noch einen kurzen Stopp bei der beliebten Fast-Food-Kette Mc'Donalds, bei der wir uns alle die Mägen füllten. Nach der Tour durch den Nationalpark und der Essenspause machte man sich auf den Weg ins Camp, um den Tag wie gewohnt abzuschließen.

Am letzten Tag mussten alle schon sehr früh aus dem Bett, um ihre Koffer zu packen und die Bungalows aufzuräumen. Nach der Abfahrt vom Camp bekamen wir die zuvor bezahlte Kaution wieder und so begann die lange Reise zu der größten Tropfsteinhöhle Sloweniens. Bevor man in die Höhle ging, bekamen wir noch eine kleine Führung durch das örtliche Museum, bei der wir viel über die verschiedenen Gesteinsarten und die Geschichte der Höhle erfahren haben. Nach 45 Minuten fuhren wir mit einem kleinen Zug in die kalte Höhle und haben dort durch unseren Guide eine 1,5 Kilometer lange Strecke gezeigt und erklärt bekommen. Nachdem wir wieder aus der Höhle kamen, waren alle froh, endlich wieder das Sonnenlicht und die Wärme zu spüren.

Nach der aufschlussreichen Tour bereitete man sich nun auf die lange Heimfahrt vor. Viele waren durch die Tage sehr ermüdet und wollten den Schlaf wieder einholen. In Österreich machte man dann noch einen kurzen Halt, um in einem noblen Restaurant zu speisen. Viele waren durch das gute Essen sehr gefüllt und so machte man sich auch wieder auf den Weg nach Hause. An einer Tankstelle kurz vor Deutschland verließ uns unser hochangesehener Busfahrer Herbert und seine Frau Maria setzte die Fahrt fort. Nach weiteren 2 Stunden Busfahrt kam man endlich in Niederalteich an und fiel in die Arme der Eltern oder Freunde.

Es war eine sehr schöne Studienfahrt, welche mächtig Spaß bereitet hat.

Vielen Dank auch an unsere Lehrkräfte, welche den Trip sehr gut geplant und umgesetzt haben.